Zu den nachfolgend genannten Persönlichkeiten findet man hier Berichte:
 Dr. Werner Klaus, Manfred Grusdt,Günter Bartel, Dr. Dietrich Voigt
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Dr. Werner Klaus STellvertr. Vorsitzender 1996 -2001Nachruf Dr. Werner Klaus
In Trauer und Dankbarkeit haben wir Abschied genommen von Dr. Werner Klaus, geboren am 27. September 1926 in Heinrichswalde/Ostpreußen, gestorben am 19. März in Heeßen bei Bad Eilsen. Werner Klaus hatte bis zu seinem 75. Geburtstag, von 1996 bis 200l, die Funktion des 2. stellvertretenden Vorsitzenden im Vorstand der Kreisgemeinschaft Elchniederung wahrgenommen. Der Vorstand hatte seine konstruktive Mitarbeit sehr geschätzt. In schwierigen Situationen hatte er immer eine moderate Form gefunden und dabei zum Ausgleich beigetragen. Es war mit ihm eine offene harmonische Zusammenarbeit. Über den Vorstand hinaus hatte er sich bei den Delegierten ein solides Vertrauen erworben.
 Das Engagement von Werner Klaus in der Kreisgemeinschaft reichte aber auch noch weiter zurück. Er hatte als Sonderbeauftragter zum Gelingen des 40jährigen Patenschaftsjubiläums mit der Grafschaft Bentheim in Nordhorn sehr viel beigetragen. Auch in den Jahren zuvor hatte er sich immer wieder für die Belange der Kreisgemeinschaft Elchniederung in vielfaltiger Weise eingesetzt. Dr. Werner Klaus gilt unser Dank für seine besonderen Verdienste um den Erhalt und die Pflege der kulturellen Werte unseres Heimatkreises sowie der Heimatverbundenheit mit Ostpreußen, besonders in der Kreisgemeinschaft Elchniederung. Wir verlieren einen Freund und ostpreußischen Weggefährten. Sein Anden
ken werden wir in Ehren halten. Seiner lieben Frau Bärbel und der ganzen Familie gilt unser aufrichtiges Mitgefühl.
Kreisgemeinschaft Elchniederung:  Hans-Dieter Sudau   Kreisvertreter       Reinhold Taudien  Stellv. Kreisvertreter
Aus Heimatbrief Nr. 35

Kirchspielvertreter Manfred GrusdtNachruf Kirchspielvertreter    Wir trauern um Manfred Grusdt, der am 4. Februar 2011 verstoben ist.
geb. 23.09.1929 in Tilsit/Ostpreußen           gest.04.02.2011 in Stolberg/Rheinland
 Manfred Grusdt war seit 2003 Vorsitzender unserer Delegiertenversammlung und Kassenprüfer. Bereits 2000 wurde er als Ersatzmitglied für die Kirchspielvertreterin von Heinrichswalde, Waltraud Moser-Schrader, gewählt und als diese 1. Stellvertretende Vorstandsvorsitzende wurde, nahm er die Position des Kirchspielvertreters an. Bereits 1992 hat er der Kreisgemeinschaft unterstützend zur Seite gestanden. 1955 hat er am Kreistreffen in Hannover – Herrenhausen teilgenommen und die damaligen Initiatoren Buskies und Klaus kennen gelernt. Manfred Grusdt wurde am 23.09.1929 in Tilsit geboren und verlebte, zusammen mit 5 Geschwistern, die ersten Lebensjahre bis 1936 in Groß Friedrichsdorf und ab 01.05.1936 in Heinrichswalde. Sein Vater kam aus dem Kreis Treuburg, war Polizeimeister und sowohl im Außendienst als Postenleiter, als auch im Innendienst bei der Kreispolizeibehörde im Landratsamt tätig. Seine Mutter stammte aus dem Kreis Gumbinnen, wo ihr Vater einen kleinen landwirtschaftlichen Hof besaß. Nach Volksschulbesuch in Groß Friedrichsdorf und Heinrichswalde, ging er 2 Jahre zur Mittelschule und wechselte 1941 auf die Oberschule für Jungen in Tilsit. Ab Juni 1944 Wehrertüchtigungslager (8 Wochen), anschließend 3 Monate Schippeinsatz in Südostpreußen. Mitte Oktober Evakuierung nach Pommern und Februar 1945 Flucht über Stettin nach Wittenberge. Dort ausgebombt und weiter nach Hörup Krs. Flensburg. Januar 1946 bis April 1947 (Mittlere Reife) Friedrich-Paulsen-Schule in Niebüll. Torfarbeiter, Bauhilfsarbeiter, Landwirtschaftlicher Gehilfe und ab 01.04.1949 Lehre zum Großhandelskaufmann bei einer Genossenschaft in Flettmar/Hann., wo 1949 ein Einfamilienhaus gebaut wurde. Ab 1954 Kfm. Angestellter bei der Rhein. Hauptgenossenschaft in Köln, seit September 1955 Geschäftsführer einer Spar- und Darlehnskasse, später Raiffeisenbank und ab 1965 im Vorstand und 1975 hauptamtlicher Vorstandssprecher. Seit 31.12.1992 im Ruhestand. Heirat 1956, Sohn *1959 und Tochter *1964. 1996/97 Bau eines 2- Familienhauses in Stolberg-Gressenich. Nachdem 1991 die Fahrt nach Heinrichswalde möglich wurde, ist M. Grusdt mit seiner Frau und seiner Tochter mit der ersten offiziellen Reisegruppe dort hingefahren. Die Fahrt hat er 1994 wiederholt. Sein ausführlicher Bericht über den Zustand in Heinrichswalde 1991 wurde im Heft 16 vom März 1992 gedruckt.

Nachruf

Günter Bartel war vom Januar 1997 bis zu seinem Tode im Juli 2010 Delegierter/Kirchspielvertreter für Neukirch.

Günter Bartel 1928 - 2010Günter Bartel (Regierungsdirektor a.D.) geboren am 18. Mai 1928 in Mallwischken verstarb am 29. Juli 2010.
       Wir danken ihm für seine geleistete Arbeit und werden sein Andenken in Ehren bewahren.
 Als Kirchspielvertreter hatte er sich um die Belange der ehemaligen Neukircher bemüht, vielerlei Suchanfragen und Auskunftswünsche über das Kirchspiel Neukirch bearbeitet, Unterlagen und Bildmaterial gesammelt. Er wirkte mit bei der Zusammenstellung und Herausgabe des 2003 erschienenen Bildbandes über die Kirchengemeinden Neukirch und Weidenau, zu denen er neben den erfreulich vielen Bildern, die ehemalige Neukircher noch besaßen, selbst auch zahlreiche alte Fotos beisteuern konnte. Bei Orts- und Kreistreffen hielt er Vorträge u.a. über unsere ostpreußischen Wurzeln, über die Hugenotten und die Salzburger, die Königin Luise, Napoleon in Ostpreußen, den Deutschen Ritterorden, das „Ostpreußische Gold“ - den Bernstein usw, die teilweise auch im Heimatbrief veröffentlicht wurden. Er war seit 1993 im Ruhestand, war zweimal in der alten Heimat, besuchte Neukirch, die Elchniederung, die Kurische Nehrung, Tilsit, wo er zuletzt zur Schule gegangen war, und Masuren. Einige seiner Aufnahmen aus dem jetzigen Tilsit erschienen auch im Tilsiter Rundbrief.
Privat beschäftigte sich Günter Bartel mit fremdsprachigen Arbeiten, Ahnenforschung und digitaler Fotografie, machte Reisen im In- und Ausland, schrieb für die Familienchronik, betreute seinen kleinen Enkel und alte Menschen.

Dr. Dietrich VoigtUnser 1. Webmaster Dr. Dietrich Voigt verstarb am 31. Oktober 2009

Ich lernte ihn 2002 beim Deutschlandtreffen in Berlin kennen.  Dort, im Laufe des Gesprächs, gab er überraschend zu erkennen, dass er an einer Mitarbeit in der Kreisgemeinschaft interessiert sei. Das Motiv seines Angebots, so erzählte er uns, seien seine mehrmaligen Reisen nach Plaschken im Memelland, woher seine verstorbene erste Ehefrau stammte, und in die Elchniederung. Er selbst stammte aus Schlesien und hatte sich während seiner beruflichen Tätigkeit immer mit Wasserbau- und Meliorationsmaßnahmen beschäftigt. Daher faszinierte ihn dieses von so vielen Flussläufen durchzogene Niederungsgebiet nicht nur familiär, sondern auch fachlich. Auf seiner eigenen Homepage http://ostpreussen.dietrich-voigt.de schrieb er u.a. „Es hat mir keine Ruhe mehr gelassen. Nach weiteren Besuchen habe ich mich entschlossen, diese Homepage zu gestalten, damit die großen Leistungen unserer Vorfahren bei der Kultivierung dieses Landes nicht in Vergessenheit geraten.“

Da wir uns innerhalb der Kreisgemeinschaft Elchniederung schon damals mit dem Gedanken eines Internetauftritts befasst hatten und er schon Erfahrungen auf diesem Gebiet gesammelt hatte, haben wir sein Angebot natürlich dankbar  angenommen. Die Einrichtung unserer Webseite www.kreis-elchniederung.de  erfolgte dann auch recht zügig einige Wochen später.

Ich selbst habe Dietrich Voigt als einen liebenswerten, höflichen und äußerst bescheidenen Menschen kennen und schätzen gelernt und gedenke seiner in freundschaftlicher Verbundenheit.
Udo Ernst – Redaktion Heimatbrief „Die Elchniederung“

Für die Einrichtung, Aktualisierung und Pflege unserer Homepage ist die Kreisgemeinschaft Elchniederung Dr. Dietrich Voigt zu großem Dank verpflichtet. Seine Arbeit verrichtete er stets zielgerichtet, jedoch immer still und bescheiden im Hintergrund.
Wir werden ihn in ehrender Erinnerung behalten.
Im Namen des Vorstandes und aller ehrenamtlichen Mitarbeiter

Kreisvertreter Manfred Romeike

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Berichte zur Person II
Reports to Persons II

Wappen des Kreises Elchniederung
Die Kirche im Kreisort Heinrichswalde