Unser Heimatbrief erscheint zweimal im Jahr.
 Eine Ausgabe zum Sommeranfang (Pfingsten) und die andere zum Winter  (Weihnachten).
Die letzte Ausgabe, “Heimatbrief Nr. 70”,kommt rechtzeitig zu Weihnachten 2019 in den Versand!
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Redaktionsschluss fĂŒr den HB Nr. 71 ist der 15. MĂ€rz 2020

Grußwort fĂŒr den Heimatbrief der Kreisgemeinschaft Elchniederung    Weihnachten 2019

Landrat Uwe Fietzek Grafschaft BentheimMit diesem Heimatbrief möchte ich mich Ihnen als neuer Landrat des Patenkreises Grafschaft Bentheim vorstellen und gleichzeitig die Gelegenheit nutzen, all denen zu danken, die in der Vergangenheit bis heute mit ihrem Wirken die Patenschaft wachhalten und BrĂŒcken schlagen zwischen alter und neuer Heimat.
Letztendlich waren die AktivitĂ€ten der Kreisgemeinschaft Elchniederung Auslöser fĂŒr den Partnerschaftsvertrag zwischen den Landkreisen Slawsk und Grafschaft Bentheim im September 2002. Mit dieser partnerschaftlichen Zusammenarbeit ist der Landkreis Grafschaft Bentheim eine Begegnung eingegangen, die zur VerstĂ€ndigung von Menschen aus verschiedenen LĂ€ndern, verschiedenen Kulturen und verschiedenen Generationen beitrĂ€gt.
Ich glaube sagen zu dĂŒrfen, dass wir damit im Zeichen der VölkerverstĂ€ndigung und der gegenseitigen Achtung auch den Kern „der Charta der Heimatvertriebenen“ widerspiegeln. Das Leitbild der Charta enthĂ€lt nicht nur den Verzicht auf Vergeltung, sondern auch die visionĂ€re Forderung nach der Schaffung eines gemeinsamen Europas, in dem die Völker ohne Furcht und Zwang leben können.
Liebe Leser, uns verbindet seit ĂŒber 60 Jahren ein besonderes VertrauensverhĂ€ltnis. Uns verbindet aber auch die Liebe zu einem gemeinsamen friedvollen Europa, zu der WertschĂ€tzung der Menschen, ihrer Besonderheit, ihrer WĂŒrde und ihrer kulturellen IdentitĂ€t.
In diesem Sinne wĂŒnsche ich Ihnen ein friedvolles Weihnachtsfest in patenschaftlicher Verbundenheit. 

Herzlichst,
Landrat Uwe Fietzek
 

Geleitwort zur Ausgabe des Heimatbriefes Nr.70    Weihnachten 2019
 
James-Herbert Lundszien 1. Stellv. Vorsitzender der KG
Liebe Elchniederunger, liebe Landsleute, liebe Leserinnen und Leser unseres Heimatbriefes,
im letzten Heimatbrief wĂŒnschte Ihnen der Kreisvertreter in seinem Geleitwort einen schönen Sommer. Ich hoffe, Sie hatten tatsĂ€chlich einen schönen Sommer, freuen sich heute darĂŒber, dass der aktuelle Heimatbrief vor Ihnen liegt und auch das Weihnachtsfest vor der TĂŒr steht.
Sofern Sie 1944 noch das letzte Weihnachtsfest in Ostpreußen begehen konnten, jĂ€hrt sich dieses Ereignis zum 75. Mal. Aber auch nach so vielen Jahren ist die Erinnerung daran sicher noch sehr prĂ€sent. Hatten Sie in den ersten Nachkriegsjahren noch die leise Hoffnung, es könnte wieder zurĂŒck in die Heimat gehen, verlor sich diese mit fortschreitender Zeit. Insbesondere die Zeit des Kalten Krieges ließ keinen vernĂŒnftigen Gedanken daran zu. Und doch Ă€nderte sich die weltpolitische Lage, so dass mit Beginn der 1990er Jahre erste Reisen in die verlorene Heimat möglich waren. Und niemand von uns weiß, was in der Zukunft noch alles möglich sein wird. FĂŒr die in der Heimat geborenen Landsleute wird sich wohl zu Lebzeiten keine dauerhafte RĂŒckkehr mehr ergeben. Aber vielleicht wird es fĂŒr Nachkommen irgendwann eine realisierbare Option sein.
Dies wĂŒrde sicher nur in Betracht gezogen werden, wenn es neben wirtschaftlichen Voraussetzungen auch eine mentale Verbindung gĂ€be. Dazu können Sie zu Ihren Lebzeiten noch beitragen. ErzĂ€hlen Sie Ihren Kindern und Enkelkindern von der Heimat. ErzĂ€hlen Sie von Ihren Kindheitserinnerungen. ErzĂ€hlen Sie von Ihren Reisen in die Heimat. Lassen Sie Ostpreußen durch Ihre ErzĂ€hlungen nicht in Vergessenheit geraten.
Die Kreisgemeinschaft hat auch in diesem Jahr die Kontakte zur Verwaltung in Heinrichswalde und den dort lebenden Menschen intensiv genutzt. Zum Kreistreffen im September 2019 in Bad Nenndorf hatten wir den Landrat  eingeladen. Landrat Rudenkow ist dann mit einer Delegation vor Ort gewesen und hat neue Impulse fĂŒr die kĂŒnftige Zusammenarbeit gesetzt. Darauf kann die Kreisgemeinschaft kĂŒnftige AktivitĂ€ten mit Zuversicht aufbauen.
Mit der finanziellen UnterstĂŒtzung der Kreisgemeinschaft wurde der von Alik Mikschta geschaffene Elch in Heinrichswalde aufgestellt und mit einer Erinnerungstafel versehen. Unser Museum soll in grĂ¶ĂŸere und bessere RĂ€ume umziehen. Offenbar hat die russische Verwaltung auch ein Interesse, dass Geschichte lebendig bleibt. Man darf aber nicht ĂŒbersehen, dass die Beziehung zwischen Deutschen und Russen vergangenheitsbedingt und auch aufgrund aktueller Ereignisse nicht ganz spannungsfrei ist.
Und ob Sie es glauben oder nicht, es ist tatsĂ€chlich wahr: Die Kirche in Heinrichswalde ist eingerĂŒstet und wird renoviert. NatĂŒrlich ist es nicht vorgesehen, sie wieder ihrer ursprĂŒnglichen Nutzung zuzufĂŒhren. Dies wĂŒrde auch der Interessenlage des derzeitigen Besitzers widersprechen. Aber das GebĂ€ude bleibt erhalten und damit auch die Geschichte des Hauses lebendig. Diese Philosophie gilt auch bei vielen Kirchen in Deutschland, die aufgegeben werden mĂŒssen. Sie leben dann als KulturstĂ€tten weiter.
Es gibt also immer wieder Hoffnung! Und da schließt sich gedanklich der Kreis zum bevorstehenden Weihnachtsfest. Mit der Geburt Jesu wurde der Menschheit ein Hoffnungsanker gegeben. Es liegt an uns, was wir daraus machen.
In diesem Sinne wĂŒnsche ich Ihnen im Namen des Vorstands und der Delegierten ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein glĂŒckliches Jahr 2020.

Ihr
James-Herbert Lundszien
1. Stellv. Vorsitzender der KG

Liebe Leserinnen und Leser des Heimatbriefes Elchniederung,Barbara Dawideit
ich möchte mich fĂŒr Ihre zugesandten BeitrĂ€ge fĂŒr den Heimatbrief bedanken. Ich benötige auch fĂŒr den nĂ€chsten noch viele Beitrage. Bitte helfen Sie mir auch weiterhin. Ich wĂŒnsche Ihnen ein schönes Weihnachtsfest und  ein erfolgreiches Jahr 2020 und hoffe auf ein Wiedersehen zu unserem Kreistreffen in Bad Nenndorf vom 6. bs 8. September 2020.

   Ihre
Barbara Dawideit


GeschĂ€ftsstelle: Am Ring 9 in 04442 Zwenkau OT TellschĂŒtz  Tel. und Fax (034203) 33567  E-Mail: inse-elchniederung@t-online.de

Bitte denken Sie daran, dass nur Ihre Spende sicherstellt, dass der Heimatbrief auch in Zukunft regelmĂ€ĂŸig erscheint und die Kreisgemeinschaft ihre satzungsgemĂ€ĂŸen Aufgaben erfĂŒllen kann.

Letztes Grußwort von Landrat Friedrich Kethhorn zum Heimatbrief Nr 69 Pfingsten 2019

Landrat Friedrich Kethorn Grafschaft BentheimLiebe Mitglieder der Kreisgemeinschaft Elchniederung,

 grundsĂ€tzlich dienen Partnerschaften dem Zweck, die VerstĂ€ndigung der Menschen, der LĂ€nder und Völker in besonderem Maße zu fördern. Sie helfen, Urteile und Vorurteile abzubauen, insbesondere dann, wenn eine bewegte Geschichte mit schweren Folgen diesen vorangegangen ist. VerstĂ€ndnis fĂŒreinander entsteht und Freundschaften entwickeln sich, die Grenzen ĂŒberbrĂŒcken helfen . Das ist in den 64 Jahren des Bestehens der Kreisgemeinschaft Elchniederung in Verbindung zur Patenschaft mit dem Landkreis Grafschaft Bentheim und wiederum bei unserem Partnerschaftsabkommen mit dem heutigen russischen Rayon Slawsk/Heinrichswalde nicht anders gewesen.
Die vielen Jahre unserer Begegnung waren gekennzeichnet von intensiven GesprĂ€chen, die neben der Erinnerung auch SolidaritĂ€t, VerstĂ€ndnis fĂŒr die Menschen im Rayon Slawsk zeigten. Die Dialogbereitschaft steht auch fĂŒr die verstĂ€ndnisvolle und homogene Patenschaftsarbeit.
Liebe Vertreter des Vorstandes, Sie haben mich ĂŒber eine 15jĂ€hrige Amtszeit immer wieder ĂŒberzeugt, mich fĂŒr die Kreisgemeinschaft zu arrangieren und fĂŒr das historische und kulturelle Anliegen der Kreisgemeinschaft zu motivieren. Ich persönlich durfte Ihre Heimat mehrfach bereisen und war immer wieder auf das Neue von der grandiosen Landschaft, von der unberĂŒhrten Natur, beeindruckt. Ich darf Ihnen versichern, dass unsere Patenschaft mein berufliches Leben bereichert, ja verschönert hat. Ich danke Ihnen, insbesondere dem heutigen Vorstand mit dem Vorsitzenden Herrn Romeike, und Ihnen liebe Kirchspielvertreter fĂŒr die vielfĂ€ltigen und freundlichen Begegnungen und zitiere zum Abschluss Immanuel Kant mit den Worten „Wenn man Objekte bloß nach Begriffen beurteilt, so geht alle Vorstellung der Schönheit verloren“. Die Analytik des Schönen wie ich finde, darf uns beim Betrachten Ihrer Heimat jedoch nicht verloren gehen.

 Ihr
Friedrich Kethorn

 

...kleine Anmerkung der Redaktion dieser Homepage. NÀchtes Jahr Jahr feiern wir 65 Jahre Patenschaftsvertrag zwischen der Grafschaft Bentheim und der Kreisgemeinschaft Elchniederung! Eine intensive patenschaftliche TÀtigkeit. In dieser langen Zeit haben sich unsere Medien unwahrscheinlich verÀndert. Es gibt nunmehr auch Homepages, aber schauen Sie mal auf die Homepage der Grafschaft Bentheim und suchen Sie einen konkreten Hinweis, Bericht oder Àhnlich? Verklausuliert findet man einen Hinweis auf den Partnerschaftsvertrag der Grafschaft Bentheim und dem Rayon Slawsk, der auf Grund unserer Verbindungen 2002 geschlossen wurde. Dieser Fakt wurde oft direkt angesprochen, aber unsere patenschaftliche Beziehung ist immer noch nicht Gegenstand in der Homepage der Grafschaft. Bedauerlich, aber Meinung nach Ànderbar!
H.W. Nienke am 14.11.2019

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Heimatbriefe der Kreisgemeinschaft
Brochures Over The Homeland

Wappen des Kreises Elchniederung
Die Kirche im Kreisort Heinrichswalde