Reisen in die Heimat

Schon seit Mitte der 1990er Jahre werden von Peter Westphal, Kirchspielvertreter von Rauterskirch, Reisen in die Heimat nach Ostpreußen organisiert. Schwerpunkt bei jeder Reise ist natürlich der Besuch des Kreisgebietes der Elchniederung. Viele der Mitreisenden waren schon mehrfach, manche fast in jedem Jahr dabei. Dadurch wird jeder „neue“ Reiseteilnehmer, der sich für Ostpreußen interessiert, bei den Fahrten gen Osten in eine Reisegemeinschaft aufgenommen, die ihre Erfahrungen und ihr Wissen über Ostpreußen gerne weiter gibt. Viele gute Traditionen haben sich bei den Fahrten in die Elchniederung über die Jahre entwickelt. So ist ein Treffen mit der heute in der ostpreußischen Heimat lebenden russischen Bevölkerung fester Bestandteil jeder Fahrt. Dadurch haben sich über die Jahre zu vielen heute dort lebenden Familien feste Kontakte entwickelt. Die über diese zwischenmenschliche „Schiene“ gezielt geleistete Hilfe und Unterstützung wird mit großer Dankbarkeit und Freude angenommen und ist angesichts der Tatsache, dass das Gebiet der Elchniederungen im heutigen Oblast Kaliningrad zu den ärmsten Gegenden zählt, von großer Bedeutung. Gerade auf dem Lande, in den kleinen Dörfern unserer Heimat sind heute, die sich den einfachen Menschen dort bietenden Chancen auf ein Leben in auch nur geringem Wohlstand sehr begrenzt. Aber auch in den kleineren Städten und unserer früheren Kreisstadt ist die Situation noch nicht viel besser. Deshalb ist bei jeder Reise der Besuch der auch mit deutschen Mitteln unterstützten Sanitätsstation in Rauterskirch ein fester Programmpunkt. Ist doch gerade diese Einrichtung oftmals der einzige Hoffnungsschimmer für viele einsame Menschen in der Umgebung von Rautersdorf. Ebenso wird ein stetiger Kontakt zu der aktiven evangelischen Kirchengemeinde in Heinrichswalde gepflegt. Neben dem Besuch der engeren Heimat ist jede Reise aber auch ergänzt durch Programmpunkte von allgemeinem touristischem und historischem Interesse. So werden abwechselnd die großartigen und heute schön wieder restaurierten Städte unserer weiteren ostpreußischen Heimat wie Thorn, Marienburg, Danzig und Elbing besucht. Landschaftliche Höhepunkte erleben die Reiseteilnehmer bei den abwechselnden Aufenthalten entweder in Masuren im südlichen Ostpreußen oder auf der Kurischen Nehrung. Unvergessliche Eindrücke bieten die Schiffsfahrten über die Masurischen Seen oder auf dem Kurischen Haff, einzigartig ist der Anblick, der sich den Reiseteilnehmern von der Hohen Düne bei Nidden bietet. Und nachdenklich stimmt die Ostpreußenreisenden eine Schiffsüberfahrt von Frauenburg nach Kahlberg im Gedenken der unsäglichen Schicksale, die sich vor über 70 Jahren auf diesem Weg über das Eis des zugefrorenen Frischen Haffs ereignet haben. So kommen die Reiseteilnehmer von den Fahrten mit Peter Westphal mit einer Fülle von Eindrücken zurück und zahlreich sind schon bei der Verabschiedung am Bus am Ende einer Reise die Zusagen: „Peter, im nächsten Jahr sind wir wieder dabei…“

Ähnlichen Zuspruch haben auch die von Dieter Wenskat, Kirchspielvertreter von Gowarten und Kreuzingen, begleiteten Reisen. Um die lange Anfahrt per Bus zu minimieren starten seine Reisen seit 2014 mit dem Flugzeug. Die dabei geplante kleinere Reisegruppe fährt dann mit einem Kleinbus mit maximal 25 Personen, was natürlich mit einer größeren Flexibilität verbunden ist. Außerdem ermöglicht es besser auf individuelle Wünsche einzugehen.

Bus- u. Schiffsreise Elchnied., Kurische Nehrung u. Mittsommernacht in Riga
19.6.-28.6.2020 Westphal storniert

Hotel Slawsk/Heinrichswalde

Busreise  Landschafts- und Naturexkursion   Masuren, Rominter Heide, Elchwald, Memeldelta u. Kurische Nehrung 31.07. - 09.08.2020  P. Westphal  storniert

9tägige Flugreise nach Ostpreußen   20.05. - 28.05.2020   D. Wenskat storniert

 

12tägige    Bus- und Schiffsreise nach OP   18.08. - 29.08.2020  D. Wenskat storniert

Busreisen in den Osten Mit Schülke-Schukat  z.B. nach Königsberg im Juni  oder August 2020

Info, Auskünfte, Hilfe - Elchniederung/Slawsk

 PARTNER – RReiseleiter PeterWestphalEISEN  Grund-Touristik GmbH & Co. KG 
                          Everner Str. 41, 31275 Lehrte, Tel. 05132-58 89 40, Fax 05132-82 55 85,
E-Mail:
Info@Partner-Reisen.com


10tägige Bus- und Schiffsreise Elchniederung, Kurische Nehrung und Mittsommernacht in Riga
-Thorn – Königsberg -Tilsit-Elchniederung-Riga-Nidden- Schiffsreise-

 19.06.-28.06.2020

-Reiseleitung: Peter Westphal, Kreisgemeinschaft Elchniederung -

Programmablauf:
1. Tag: Anreise nach Thorn
Fahrt ab Hannover mit Zustiegsmöglichkeiten entlang der Fahrtroute bis nach Polen, Zwischenübernachtung in Thorn. Ihr Hotel liegt nur wenige Gehminuten von der Altstadt entfernt, so dass sich ein abendlicher Spaziergang durch die hervorragend restaurierte sehr sehenswerte Thorner Altstadt anbietet.
2. Tag: Königsberg
Nach dem Frühstück Weiterreise über den polnisch-russischen Grenzübergang und weiter bis nach Königsberg. Auf einer orientierenden Stadtrundfahrt durch die einstige ostpreußische Provinzhauptstadt erleben Sie die noch verbliebenen Sehenswürdigkeiten Königsbergs wie den wiedererrichteten Königsberger Dom, die Luisenkirche oder den früheren Hansa-Platz mit dem ehemaligen Nordbahnhof und die erhaltenen Stadttore und Befestigungsanlagen wie das restaurierte Königstor und den Litauer Wall. Bei einer Bootsfahrt auf dem Pregel sehen Sie den Königsberger Hafen, die Kneiphofinsel, den schönen Kai mit dem Fischdorf und die frühere Börse vom Wasser aus. Darüber hinaus erleben Sie eine aufstrebende russische Großstadt im Umbruch, voller Kontraste, sowohl sozial als auch städtebaulich. Am Nachmittag Weiterreise nach Osten, Abendessen und Übernachtung im Hotel “Rossija” in Tilsit.
3. Tag: Heinrichswalde, Rauterskirch & Tilsit
Am heutigen Sonntag Möglichkeit zur Teilnahme am Gottesdienst gemeinsam mit der evangelischen Kirchengemeinde in Heinrichswalde. Anschließend Weiterfahrt über Neukirch nach Rauterskirch. Dort Empfang durch die örtliche Bevölkerung und Besichtigung der historischen Kirche. In der auch mit deutschen Mitteln unterstützten Sanitätsstation ist der Tisch zu einem kleinen Imbiss gedeckt. Auf dem Rückweg von Rauterskirch nach Tilsit wird noch ein Abstecher in das benachbarte Senckenberg unternommen. Am Nachmittag Stadtrundfahrt in Tilsit. Zunächst Besuch im teilweise neu gestalteten Park Jakobsruh mit einem Spaziergang zum wiedererrichteten Königin-Luise-Denkmal. Anschließend geht es durch die alten Wohnviertel zum Schlossmühlenteich. Abschluss und Höhepunkt der Stadtführung ist jedoch ein gemeinsamer Spaziergang durch die Hohe Straße. An den überwiegend sehr schön restaurierten Jugendstilfassaden kann man die einstige Schönheit der Stadt an der Memel erahnen. Natürlich besteht auch die Möglichkeit zu eigenen Unternehmungen, sofern Sie nicht am geführten Ausflugsprogramm teilnehmen möchten. Unser bewährter Taxiservice steht Ihnen dazu zur Verfügung. Übernachtung in Tilsit.
4. Tag: Elchniederung
Heute unternehmen Sie eine Rundfahrt durch die Elchniederung. Zunächst wird der nördliche Teil „hinter“ der Gilge mit  Sköpen, Kuckerneese, Herdenau, Karkeln, dem Jagdschloss Pait, Inse, Milchhof, Alt-Dümpelkrug und Rautersdorf besucht. Am Nachmittag geht es dann in die Elchniederung südlich der Gilge mit Besuch von Groß Friedrichsdorf und Kreuzingen. Natürlich besteht auch an diesem Reisetag die Möglichkeit zu eigenen Unternehmungen, sofern Sie nicht am geführten Ausflugsprogramm teilnehmen möchten. Übernachtung in Tilsit.
5. Tag: Johannisnacht in Riga
Heute verlassen Sie Ihr Hotel in Tilsit und passieren auf der Luisenbrücke die Grenze nach Litauen und von dort geht es weiter nach Norden. Kurz vor der litauisch-lettischen Grenze besuchen Sie einen Ort von ganz besonderer Stille - den Berg der Kreuze. Dieser mit tausenden Holzkreuzen bedeckte Hügel ist der wichtigste Wallfahrtsort der katholischen Litauer und war zu Sowjetzeiten auch stets ein Zeichen des Widerstandes gegen die Fremdherrschaft. Danach besuchen Sie in Lettland bei Bauska das Schloss Rundale, erbaut für die Kurländischen Herzöge ist es das größte Barockensemble des Baltikums. Gegen Abend erreichen Sie Riga, Abendessen und Übernachtung in Riga. Während Ihres Aufenthaltes in Riga wird das Johannisfest gefeiert - der wichtigste Feiertag der Balten im Sommer. In der Stadt gibt es Musik u. Gesang  und die Menschen sind in ihren traditionellen Trachten unterwegs. Sie können bei Ihrer Reise sehr stimmungsvolle Momente erleben.
6. Tag: Riga & Jurmala
Stadtführung durch die lettische Hauptstadt, die sich zu beiden Ufern der Daugava (Düna) erstreckt. In der in einer großen Zeit als mächtige Hansestadt und Zentrum des baltischen Ordensstaates geprägten reichen Architektur der Rigaer Altstadt sind viele Baudenkmäler zu bewundern. Besondere Bedeutung in der Architektur von Riga hat der reiche Bestand an sehr schönen Jugendstilbauten. Sehenswert ist auch der Rigaer Markt, der sich in den früheren Zeppelinhallen befindet. Hier werden Sie in der Mittagspause typisch lettische Spezialitäten verkosten. Am Nachmittag Ausflug in das benachbarte Jurmala, das größte und bekannteste Seebad im Baltikum mit einem kilometerlangen feinsandigen Strand und sehenswerten erhaltenen Baudenkmälern einer typisch baltischen Bäderarchitektur mit hübschen Holzvillen. Abendessen und Übernachtung in Riga.
7. Tag: Memeldelta & Kurisches Haff
Weiterreise von Riga aus wieder nach Süden. Gegen Mittag erreichen Sie das Memeldelta, wo in Kintai der Tisch zu einem leckeren Picknick für Sie gedeckt ist. Danach erwartet Sie am Anleger Ihr Kapitän zu einer Schiffsfahrt über die Minge, durch das Memeldelta und weiter über das Kurische Haff. Am späten Nachmittag erreichen Sie Nidden von der Wasserseite aus und erleben das beeindruckende Panorama der Wanderdünen auf der Kurischen Nehrung. Abendessen und Übernachtung in Nidden.
8. Tag: Nidden
Heute lernen Sie den wichtigsten Ort im litauischen Teil der Nehrung näher kennen. Das einstige Fischerdorf Nidden ist heute die Perle der Kurischen Nehrung und ein beliebter Urlaubsort. Bei der Ortsbesichtigung besuchen Sie das Thomas-Mann-Haus und den alten Friedhof. Von der Hohen Düne haben Sie einen beeindruckenden Blick über das Haff, die Sandlandschaft der Nehrung und die Ostsee. Am Nachmittag Freizeit auf der Nehrung.
9. Tag: Schwarzort & Klaipeda
Am späten Vormittag Fahrt über die Kurische Nehrung nach Norden. Die ca. 100 km lange Landzunge trennt das Kurische Haff von der Ostsee. Ihre einzigartige Naturlandschaft ist durch die höchsten Wanderdünen Europas geprägt. Im benachbarten Schwarzort erleben Sie eine der größten Kormorankolonien des Baltikums. Anschließend unternehmen Sie einen Spaziergang über den Hexenberg. Die dort ausgestellten großen Holzskulpturen stellen Figuren aus der litauischen Sagenwelt dar. Mit der Fähre geht es dann über das Memeler Tief nach Klaipeda. Hier unternehmen Sie einen Rundgang durch die hübsch renovierte Altstadt. Am Theaterplatz ist der Simon-Dach-Brunnen mit der Figur Ännchens von Tharau eines der beliebtesten Fotomotive der Stadt. Anschließend Einschiffung auf das Fährschiff der Reederei DFDS Seaways von Klaipeda nach Kiel. Abendessen und Übernachtung an Bord.
10. Tag: Auf See & Heimreise
Heute genießen Sie den Tag auf See, bevor Ihr Schiff am Nachmittag gegen 17.00 Uhr Kiel erreicht. Anschließend Rückreise mit dem Bus nach Hannover.

-Programmänderungen vorbehalten-

Leistungen:

Preis p.P.: EUR 1.345,-     Einzelzimmerzuschlag Hotels: EUR 220,-     Zuschlag 2-er-Außenkabine p.P.: EUR 25,-
 Zuschlag Einzelkabine innen: EUR 140,-     Zuschlag  Einzelkabine außen: EUR 170,-          Visagebühr: EUR 85,-

Anmeldung auch bei Peter Westphal, Obere Wiesenbergstr. 26, 38690 Goslar, Tel/Fax 05324-798228

RARTNER – REISEN  Grund-Touristik GmbH & Co. KG 
                          Everner Str. 41, 31275 Lehrte, Tel. 05132-58 89 40, Fax 05132-82 55 85,
E-Mail:
Info@Partner-Reisen.comReiseleiter: Dieter Wenskat


9tägige Flugreise nach Ostpreußen –
nen - Tilsit - Königsberg -Rauschen

20.05. - 28.05.2020                  -Reiseleitung:  Dieter Wenskat -

Programmablauf:
1. Tag: Flug nach Königsberg
Am Vormittag Linienflug mit LOT Polish Airlines wahlweise ab Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Hannover, München oder Stuttgart mit Umstieg in Warschau und gemeinsamem Weiterflug nach Königsberg, Ankunft am Nachmittag. Am Flughafen werden Sie von Ihrer Reiseleitung empfangen, anschließend Transfer nach Gumbinnen zum Hotel “Kaiserhof”. Zimmerbezug und Abendessen im Hotel.
2. Tag: Gumbinnen, Trakehnen & Rominter Heide
Am Vormittag Stadtrundfahrt mit Besuch der wiedererrichteten Salzburger Kirche und der früheren Friedrichschule mit Besichtigung des historischen Freskos mit der Darstellung der Ankunft der Salzburger in Ostpreußen. Der anschließende Ausflug führt in eine einzigartige Landschaft im Südosten des nördlichen Ostpreußens. Zunächst besuchen Sie Trakehnen mit der einst weltberühmten Gestütsanlage. Leider gibt es dort heute keine Pferde mehr. Anschließend erreichen Sie die Rominter Heide. Unberührte Natur, eine Urwaldlandschaft mit romantischen Seen, kleinen Bächen und Biberbauten - Ihr Reiseleiter zeigt Ihnen die schönsten Plätze. Am Rande dieses Waldmassivs betreibt die russische Familie Sajac im ehemaligen Forsthaus Warnen ein kleines Gästehaus, hier werden Sie zur Mittagseinkehr erwartet. Übernachtung in Gumbinnen.
3. Tag: Ragnit & Tilsit
Weiterreise nach Norden in den Kreis Tilsit-Ragnit - das Land an der Memel. In der Schule von Breitenstein / Kraupischken besuchen Sie das bekannte Heimatmuseum von Juri Userzov. Anschließend erreichen Sie Ragnit. Hier befand sich eine der größten Burgen des Deutschen Ordens, deren Ruine besichtigt wird. Ostpreußen war einst bekannt für Tilsiter Käse - heute versucht man, an diese Tradition anzuknüpfen. Sie erleben eine kleine Käseverkostung im “€žDeutschen Haus” in Ragnit. Danach erreichen Sie das benachbarte Tilsit, einst die östlichste große deutsche Stadt mit dem Beinamen “€žStadt ohne Gleichen”. Die ausführliche Stadtführung in Tilsit beginnt mit einem Besuch im teilweise neu gestalteten Park Jakobsruh mit einem Spaziergang zum wiedererrichteten Königin-Luise-Denkmal. Anschleifend geht es durch die alten Wohnviertel zum Schlossmühlenteich. Abschluss und Höhepunkt der Stadtführung ist jedoch ein gemeinsamer Spaziergang durch die Hohe Straße. An den überwiegend sehr schön restaurierten Jugendstilfassaden kann man die einstige Schönheit der Stadt an der Memel erahnen. Abendessen und Übernachtung in Tilsit.
4. Tag:  Elchniederung
Rundfahrt mit Besichtigungsstopps durch die Elchniederung. Sie besuchen Heinrichswalde mit seiner noch gut erhaltenen Kirche. Hier wurden 2019 umfangreiche Restaurierungsarbeiten begonnen, das Gebäude soll wegen seiner guten Akustik zu einem Konzertsaal umgestaltet werden. Ebenso besuchen Sie Gerhardsweide und Kreuzingen, hier befand sich in der Vorkriegszeit einer der größten Viehmärkte und der größte Viehverladebahnhof Deutschlands. Die alte evangelische Kirche in Kreuzingen wurde vor Kurzem restauriert und erweitert und dient heute als russisch-orthodoxes Gotteshaus. Übernachtung in Tilsit.
5. Tag: Großes Moosbruch & Labiau
Weiterreise nach Westen in den Kreis Labiau. Hier erleben Sie das Naturparadies Ostpreußen pur. Sie unternehmen einen Ausflug in das Große Moosbruch am Rande des Elchwaldes und besuchen bei Lauknen das Moosbruchhaus, ein mit deutschen Mitteln unterstütztes Naturschutz- und Begegnungszentrum. Hier ist auch der Tisch zu einem gemeinsamen Mittagessen gedeckt. In Labiau passieren Sie die Adlerbrücke mit einem Fotostopp in der früheren Kreisstadt. Hier mündet die Deime in das Kurische Haff. Vom benachbarten Rinderort hat man einen besonders schönen Blick auf das hier an seinem Südende sehr große Kurische Haff. Gegen Abend erreichen Sie Königsberg. Übernachtung in Königsberg.
6. Tag: Königsberg
Stadtrundfahrt durch Königsberg. Dabei besuchen Sie natürlich die erhaltenen Sehenswürdigkeiten wie den wiedererrichteten Königsberger Dom, die Luisenkirche oder den früheren Hansa-Platz mit dem ehemaligen Nordbahnhof und die erhaltenen Stadttore und Befestigungsanlagen wie das restaurierte Königstor und den Litauer Wall. Darüber hinaus erleben Sie eine aufstrebende russische Großstadt im Umbruch und voller Kontraste, sowohl sozial als auch städtebaulich. Ein weiterer Höhepunkt der Reise ist der Besuch des Königsberger Doms mit einem Anspiel der Orgel zu einem kleinen Konzert. Das erst vor wenigen Jahren in Deutschland gefertigte Instrument gehört zu den größten Klangkörpern im gesamten Ostseeraum. Im Fischdorf am Pregelkai werden Sie zum Mittagessen erwartet. Bei einer anschließenden Bootsfahrt auf dem Pregel und um die Kneiphofinsel erleben Sie die frühere Börse, den Dom und den Königsberger Hafen vom Wasser aus. Abendessen und Übernachtung in Königsberg.
7. Tag: Samland mit Pillau & Palmnicken
Am Vormittag bleibt etwas Freizeit in Königsberg. Alle die Lust haben, besuchen gemeinsam mit Ihrem Reiseleiter den Königsberger Markt - hier gibt es alles Mögliche und Unmögliche zu kaufen und die Händler repräsentieren die ethnische multikulturelle Zusammensetzung der heutigen Bevölkerung des Kaliningrader Gebietes. Bei der anschließenden Rundfahrt durch das Samland geht es zunächst vorbei an Fischhausen nach Pillau an der Ostsee. Die Hafenstadt hatte eine besondere Bedeutung für viele Ostpreußen im Winter 1945, als tausende Menschen von hier aus ihre Heimat für immer verlassen mussten. Heute gibt es in Pillau neben den historischen Bauten, Befestigungsanlagen und dem bekannten Leuchtturm eine große Kriegsgräbergedenkstätte, ein Ort der Besinnung und des Gedenkens an alle Opfer der vergangenen Kriege. Auf der Weiterfahrt durch das Samland besuchen Sie Palmnicken - hier wird im Tagebau der für Ostpreußen typische Bernstein gewonnen. Beim Besuch der Aussichtsterrasse haben Sie einen guten Überblick. Auf dem Rückweg zum Hotel fährt Sie noch ein kleiner Abstecher in das Dorf “Salem” - eine ökologisch und sozial orientierte Gemeinschaft, die insbesondere Waisenkindern ein sicheres Zuhause und darüber hinaus durch gezielte Förderung eine Perspektive für ein selbstbestimmtes Leben bietet. Die Jugendlichen erproben sich in verschiedenen Projekten z.B. in der Landwirtschaft, Bäckerei oder in der Käseherstellung - auch ein Versuchsfeld mit Weinanbau gehört dazu. Hier ist auch das heutige Abendessen vorgesehen. Anschließend erreichen Sie Rauschen. Das einst bekannte deutsche Seebad ist auch heute wieder ein schöner Urlaubsort mit restaurierten alten Holzvillen, Hotels und Gästehäusern sowie einer belebten Kurpromenade mit Straßencafés und urigen Kneipen. Übernachtung in Rauschen.
8. Tag: Kurische Nehrung
Nach einem geführten Rundgang durch das Seebad Rauschen steht ein weiterer Höhepunkt auf Ihrem Reiseprogramm: Ein Ausflug auf die Kurische Nehrung. Die ca. 100 km lange Landzunge trennt die Ostsee vom Kurischen Haff und ihre Landschaft ist durch die höchsten Dünen Europas gekennzeichnet. Bei einem Spaziergang auf die Epha-Düne, die größte noch frei wandernde Sandfläche, haben Sie einen grandiosen Ausblick über die Düne, das Haff und die Ostsee. Bei Rossitten besuchen Sie die Feldstation Frigilla der 1901 gegründeten ersten Vogelwarte der Welt und erleben das Beringen der Vögel. Abendessen und Übernachtung nochmals in Rauschen.
9. Tag: Heimflug
Am Vormittag Transfer zum Flughafen Königsberg  (Chrabrowo), um 12.40 Uhr Abflug nach Warschau, Rückankunft je nach Flughafen gegen 19.00 Uhr.

Programmänderungen vorbehalten, dies gilt insbesondere auch für Veränderungen der Flugzeiten durch die Airline-

 Leistungen:
- Linienflüge mit LOT Polish Airlines von verschiedenen Flughäfen in Deutschland über Warschau nach Königsberg und zurück
- 2 Ü/HP in Gumbinnen, Hotel “€žKaiserhof”
- 2 Ü/HP in Tilsit, Hotel “Rossija”
- 2 Ü/HP in Königsberg, Hotel ”€žibis"
- 2 Ü/HP in Rauschen, Hotel "Universal"
- Aufenthalts- und Besichtigungsprogramm wie beschrieben, inkl. Käseverkostung in Ragnit, Stadtführung in Königsberg, Orgelkonzert im Königsberger Dom, Bootsfahrt auf dem Pregel, Eintritt Tagebau Palmnicken, Mittagessen im Moosbruchhaus, im Forsthaus Warnen und im Fischdorf in Königsberg
- Sachkundige deutschsprachige Reiseleitung während des gesamten Aufenthaltes in Ostpreußen
- Busstellung zu allen Fahrten lt. Programm
- Visabeschaffung                                                               Mindestteilnehmerzahl: 15 Personen, maximal. 20 Personen

Preis pro Person: EUR 1.295,-     Einzelzimmerzuschlag: EUR 180,-     Visagebühr p.P.: EUR 85,-

Anmeldung auch bei Dieter Wenskat, Horstheider Weg 17, 25365 Sparrieshoop, Tel. 04121-85501      E-Mail: dieter.wenskat@gmx.de

Für Informationen, Auskünfte und Hilfe für den Rajon Slavsk/Heinrichswalde stehen zur Verfügung:

Lidija Lobakina                                                                             
Mitglied evang. Kirchengemeinde Heinrichswalde / Slawsk   


Molodeznaja 26    Mobil-Nr.: 007 911 4738968

Schwester Helena / Schwester Barbara
Kinderheim Slawsk  Tel.: 007401 6332448

Unterkünfte:
 Haus Schillen  in Zhilino  russ.
Жилино lit. Žiliai
 15 km nördlich von Ragnit
  6 Zimmer mit Dusche und WC (20 €/1P. im DZ; Frühstück 7€,Mitt./Abend je 10€)
  Info: allazu@mail.ru ; www.samland-baltikum-reisen.com
  Alla Schukowa

Alik Mikschta
Molodeznaja 24  Heinrichswalde / Slawsk
E-Mail:
alik_mikshta@list.ru

Gemeindehaus der evang. Kirchengemeinde
Uliza Lenin 5  Heinrichswalde / Slawsk
Info über Lidija Lobakina   s.o.

PC-  oder Smartphon - Nutzer können über eine App z.B. “TripAdvisor” auch von unterwegs Hotels und Pensionen finden und buchen! Freie Kapazität wird sofort angezeigt. Die oben genannten Unterkünfte oder das nachfolgende neue Hotel in Slawsk findet man nicht in diesen Reiseportalen.
Wesentlich bleibt unser oft genutzter Partner in Kaliningrad “Swena Tours”

Neues Hotel in Heinrichswalde
Sparkasse in Heinrichswalde bis 1945

Während meiner Reise in die Elchniederung im August diesen Jahres (2016) war ich von den Besitzern zur Eröffnung des unten beschriebenen Hotels eingeladen. Das Hotel befindet sich  in der ehemaligen Sparkasse (bis 1945)  von Heinrichswalde.  Das Haus ist sehr gut saniert. Die Zimmer sind komplett eingerichtet. Geführt wird es von der Tochter des Besitzers.
 Barbara Dawideit

               Preise: 25,00 €/Person        35,00 €/ für 2 Personen
                           Frühstück                  3,00€/Person
               Es gibt auch Zimmer mit einer Küchenzeile

Heute Hotel in Slawsk/Heinrichswalde
               Buchung:   amais@yandex.ru

PARTNER – REISEN  Grund-Touristik GmbH & Co. KG 
                          Everner Str. 41, 31275 Lehrte, Tel. 05132-58 89 40, Fax 05132-8Reiseleiter Geiger-Hubert2 55 85,
E-Mail:
Info@Partner-Reisen.com     (
www.Partner-Reisen.com)

10-tägige Landschafts- und Naturexkursion (Busreise) nach Ostpreußen
Masuren, Rominter Heide, Elchwald, Memeldelta und die Kurische Nehrung

  31.07.  bis  09.08.2020

 Reiseleitung:       Hubert Geiger, Städtische Forstverwaltung Tuttlingen
                         Peter Westphal, Kreisgemeinschaft Elchniederung

Ostpreußen, das Land der dunklen Wälder und kristall´nen Seen, der weiten Felder, Sümpfe und Moore, der Haffe und Nehrungen bietet für Naturinteressenten eine Vielfalt von Landschaften, die im dicht besiedelten West- und Mitteldeutschland nur noch in geringem Umfang vorhanden sind. Auf unserer Reise wollen wir einzelne Waldgebiete, das Memeldelta und die Besonderheiten der Kurischen Nehrung in den heute polnischen, russischen und litauischen Teilen Ostpreußens besuchen.
Reiseverlauf:
1. Tag: Anreise nach Thorn

Anreise mit dem Reisebus von Hannover mit Zwischenzustieg in Berlin (Bahnhof Schönefeld, Busbahnhof)  bis Thorn (Torun, Polen), Übernachtung in Thorn im Hotel "Bulwar" direkt an der Altstadt. Nach dem Abendessen begeben wir uns zu einer Stadtführung in die Altstadt.
2. Tag: Masuren - Borker Heide
Nach dem Frühstück Weiterfahrt durch Masuren über Alleinsein (Olsztyn), die Borker Heide nach Szittkehmen (Östlich von Goldap). Dort werden wir am Nachmittag mit dem besten noch lebenden Kenner der Rominter Heide, Herrn Dr. Andreas Gautschi, den südlichen, heute polnischen Teil, der Rominter Heide besuchen. Nach der Exkursion fahren wir zum polnisch-russischen Grenzübergang "Goldap". Nach dem Grenzübertritt geht es weiter nach Gumbinnen (Gusev, Kaliningrader Gebiet, Russische Föderation). Übernachtung in Gumbinnen, Hotel "Kaiserhof”.
3. Tag: Trakehnen & Rominter Heide
Von Gumbinnen fahren wir über Trakehnen (Kurzaufenthalt) zu einer ganztägigen Exkursion mit dem pensionierten Mitarbeiter der örtlichen Naturschutzverwaltung Herrn Sergej Pogudin in den nördlichen Teil der Rominter Heide und zum Wysztiter See in den Bereichen der ehemaligen Forstämter Warnen und Nassawen. Wir steigen in Kleinbusse um und sehen u.a. die Hirschbrücke und die Ruinen des kaiserlichen Jagdhauses Rominten. Einen Mittagsimbiss nehmen wir im ehemaligen Forstamtsgebäude Warnen ein. Am späten Nachmittag Ortswechsel und Fahrt in das Gebiet des ehemaligen Oberforstamtes Elchwald. Übernachtung im ehemaligen Forstamtsgebäude Neu Sternberg bei Augstagirren (Groß Baum, heute: "Hotel Forsthaus" in Sosnowka).
4. Tag: Großes Moosbruch & Elchwald
Heute statten wir mit dem ehemaligen Forstamt Klein Naujok und der früheren Försterei Juwendt zwei typischen preußischen Forstdienstgebäuden, die bis heute weitgehend im baulichen Originalzustand (wenn auch leider etwas verfallen) erhalten sind, einen Besuch ab. Anschließend Besichtigungsstopp in Kelladden (ab 1938 Waldwinkel) im Museum der früheren deutschen Dorfschule mit vielen Originalexponaten aus der Vorkriegszeit. Danach besuchen wir das Große Moosbruch, mit über 10.000 ha einst das größte Hochmoor des Deutschen Reiches. Herr Leiste hält einen Einführungsvortrag über die Geschichte des Oberforstamtes Elchwald. Mittagsimbiss im Moosbruchhaus (ehemals Staatl. Mooradministration Lauknen). Anschließend Exkursion in das Große Moosbruch. Am späteren Nachmittag machen wir einen Spaziergang vorbei am ehemaligen Forsthaus Schwentoje (Ottergrund) zum ehemaligen Forsthaus "Reußwalde", das ca. 5 km südlich von Neu Sternberg liegt. Wir erhalten einen Einblick in die Standorts- und Wuchsverhältnisse in den südöstlich des Kurischen Haffes gelegenen Lehmrevieren (ehemalige Forstämter Neu-Sternberg und Alt-Sternberg). Hier findet ein Zusammentreffen mit Vertretern der russischen Jagdgesellschaft statt, die das ehemalige Forsthaus heute als Jagdhaus nutzen.  Bei einem gemeinsamen, rustikalen Grillabendessen nach russischer Art erhalten wir Einblicke in die heutigen jagdlichen Verhältnisse in den Lehmrevieren. Übernachtung im Forstamtsgebäude Neu Sternberg, Groß Baum.
5. Tag: Elchniederung
Heute fahren wir in die Elchniederung zunächst in das Gebiet südlich der Gilge (Forstamt Tawellningken) mit Besuch von Seckenburg ("Tor zum Elchwald"). Danach Weiterfahrt nach Rauterskirch (Alt Lappienen), Mittagsimbiss in der Sozialstation, Besuch der Kirchenruine. Anschließend Besuch des ehemals kaiserlichen Jagdhauses Pait und des Fischerdorfes Inse. Wir erhalten einen Eindruck von den Kerneinstandsgebieten des Elchwildes im Erlenbruchwald des Memeldeltas in den ehemaligen ForstämternTawellningken und Ibenhorst. Weiterfahrt nach Tilsit (Sovetsk), Übernachtung im Hotel "Rossija".
6. Tag: Memeldelta & Schiffsfahrt über das Kurische Haff
In Tilsit überqueren wir die Memel über die Luisenbrücke (Grenzübertritt). Wir fahren durch das Memelland (Litauen) Über Heydekrug (Silute) nach Kinten (Kintai). Nach einem Mittagsimbiss mit örtlichen Fischspezialitäten fahren wir mit einem Motorboot durch die Minge in das Memeldelta und überqueren das Kurische Haff. Nach der Ankunft auf der Kurischen Nehrung beziehen wir in Schwarzort (Juodkrante) das Hotel "Azoulynas". Übernachtung in Schwarzort.
7. Tag: Kurische Nehrung - litauischer Teil
Heute besuchen wir noch einmal Nidden (Nida) mit einer Auffahrt auf die Hohe Düne von Land her und wollen uns mit den Dünenaufforstungen beschäftigen. Anschließend Führung durch Nidden mit Besuch des Thomas-Mann-Hauses. Am Nachmittag Freizeit in Schwarzort. (Wanderung über den Hexenberg, Besuch des Ostseestrandes mit Bademöglichkeit). Übernachtung in Schwarzort.
8. Tag: Kurische Nehrung - russischer Teil
Südlich von Nidden überschreiten wir wieder die Grenze in die Russische Föderation (Kaliningrader Gebiet) in den südlichen Teil des ehemaligen Forstamtes Rossitten, heute russischer Nationalpark. Wir besteigen die Epha-Düne und besuchen danach die Vogelwarte Rossitten (Rybatschi), gegründet am 01.01.1901 von Prof. Thienemann als weltweit erste Vogelwarte. Die heute russischen Wissenschaftler führen uns in ihre ornithologischen Forschungen ein. Am Nachmittag fahren wir weiter nach Königsberg und sehen auf einer orientierenden Stadtrundfahrt die noch verbliebenen Sehenswürdigkeiten Königsbergs und die neue Stadt Kaliningrad. Wir machen Halt am wieder aufgebauten Königsberger Dom. Danach beginnt die Rückreise über den russisch/polnischen Grenzübergang bis Marienburg (Malbork, Polen).Übernachtung im Hotel "Centrum".
9. Tag: Marienburg
Mit einer geführten Besichtigung der Marienburg des Deutschen Ordens, eine der mächtigsten Backsteinburgen der Welt (UNESCO-Weltkulturerbe), verabschieden wir uns aus Ostpreußen. Wir fahren nach Westen vorbei an der "Kaschubischen Schweiz" und durch Hinterpommern Richtung Warthe. Im Hotel “Wodnik” bei Landsberg an der Warthe / Gorzow Wielkopolski, malerisch an einem See gelegen, verbringen wir den letzten Abend unserer Fachexkursion und ziehen in gemütlicher Runde eine erste Bilanz.
10. Tag: Heimreise
Nach dem Frühstück setzen wir unsere Rückfahrt über Küstrin fort. Dort besuchen wir einen polnischen Markt bevor wir dann über die Oder wieder Deutschland erreichen. Am frühen Nachmittag erreichen wir Berlin (Bahnhof Schönefeld). Danach setzen wir die Heimreise nach Hannover fort.

- Programmänderungen vorbehalten -

Leistungen:

 - Fahrt im modernen Fernreisebus mit Klimaanlage, WC und Kaffeeküche
 - 1 Ü/HP in Thorn, “Bulwar”€ direkt an der Altstadt
 - 1 Ü/HP in Gumbinnen, Hotel “Kaiserhof”€
 -2 Ü/HP in Groß Baum,”Forsthaus”
 - 1 Ü/HP in Tilsit, Hotel “Rossija”
 - 2 Ü/HP in JuodkranteHotel “Azuolynas"
 -1  Ü/HP in Marienburg, Hotel “Centrum”
 - 1 Ü/HP in Dlugie (bei Gorzow Wielkopolski), Hotel “Wodnik”
 - Besichtigungsprogramm wie beschrieben
 - Alle Steuern u. Gebühren sind im Preis enthalten, inkl. Straßengebühren in Polen
 - Deutschsprachige Betreuung während des Aufenthaltes im nördlichen Ostpreußen und in Litauen sowie zu den Besichtigungen in Polen
 - Visabeschaffung (konventionelles Visum zur 2maligen Einreise)

(Mindestteilnehmerzahl: 20 Personen, maximal 25 Personen)

Preis p.P.: EUR 1.395     EZZ: EUR   250,-     Visagebühr: EUR 85,- (konventionelles Visum)

 Anmeldungen bei auch bei Hubert Geiger Tel. 07462-565; EPost: hubert-geiger@web.de oder Peter Westphal Tel./Fax 05324-798228 .

 

RARTNER – REISEN  Grund-Touristik GmbH & Co. KG 
                          Everner Str. 41, 31275 Lehrte, Tel. 05132-58 89 40, Fax 05132-82 55 85,
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Info@Partner-Reisen.comReiseleiter: Dieter Wenskat


12tägige    Bus- und Schiffsreise nach Ostpreußen  
Stettin - Danzig - Marienburg - Oberländischer Kanal - Masuren - Tilsit - Gumbinnen -
 Trakehnen und Rominter Heide - Königsberg - Kurische Nehrung

18.08. - 29.08.2020            -Reiseleitung: Dieter Wenskat -

Programmablauf:
1. Tag: Anreise & Stettin
Fahrt ab Elmshorn mit Zustiegen in Hamburg und am S- Bahnhof Bernau bei Berlin nach Osten über die deutsch-polnische Grenze bis nach Stettin. Hier werden Sie im Café in der 21. Etage zunächst zu einem kleinen Mittagsimbiss erwartet, von hier haben Sie einen einzigartigen Ausblick über die pommersche Hauptstadt. Bei der anschließenden Stadtführung in Stettin sehen Sie u.a. das Schloss der pommerschen Herzöge aus dem 14. Jahrh. sowie die Hakenterrasse mit dem Nationalmuseum. Anschließend Weiterreise entlang der pommerschen Ostseeküste bis in den Raum Köslin zur ersten Zwischenübernachtung.

2. Tag: Danzig
Nach dem Frühstück Weiterreise nach Osten, am späten Vormittag erreichen Sie Danzig, wo Sie Ihr Stadtführer zu einem Rundgang durch die sehr schön restaurierte Altstadt erwartet. Sehenswert sind der Lange Markt mit dem Artushof und dem Rathaus, das Krantor und die Frauengasse. Die beeindruckende Marienkirche gehört zu den größten gotischen Backsteinkirchen Europas. Am Nachmittag bleibt etwas Zeit zur freien Verfügung für eigene Erkundungen in Danzig. Abendessen und Übernachtung in Danzig.
3. Tag: Marienburg & Oberländischer Kanal
An der Nogat, einem Nebenarm der Weichsel, erreichen Sie Marienburg zu einer Führung durch die gleichnamige Burganlage, die zu den größten Backsteinburgen der Welt zählt. Die Marienburg war im Mittelalter der Sitz des Hochmeisters des Deutschen Ordens und damit das Zentrum des mächtigen Ordensstaates. Im Ermland erleben Sie anschließend einen ganz besonderen Höhepunkt: eine Fahrt auf dem Oberländischen Kanal, einer ingenieurtechnischen Meisterleistung des 19. Jahrhunderts. Hier überwinden die Schiffe auf der erst kürzlich restaurierten Strecke zwischen Buchwalde und Hirschfelde den Höhenunterschied zwischen dem Ermland und dem Oberland durch das so genannte Aufschleppen über Rollberge. Abendessen und Übernachtung im Hotel “Anders” in Stare Jablonki.
4. Tag: Allenstein & Schiffsfahrt Masuren
Erster Besichtigungsstopp ist heute in Alleinsein, der Hauptstadt des Ermlandes, die Sie bei einer Führung erkunden. Sie sehen u.a. die Burg des ermländischen Domkapitels. Hier residierte auch Nikolaus Kopernikus als Verwalter des Kapitels. Sehenswert sind weiterhin das Hohe Tor und die St.-Jakobus-Kirche. Anschließend geht es weiter nach Masuren, in das “€žLand der großen Seen”. Bei Eckertsdorf besuchen Sie des Philliponenklosters, das von “Altgläubigen”, einer Religionsgemeinschaft, die nach ihrer Vertreibung aus Russland in Ostpreußen Aufnahme fand, gegründet wurde. In der Johannisburger Heide erreichen Sie Niedersee (Ruciane-Nida) mit seinem besonders malerischen Naturhafen. Von hier startet Ihre Schiffsfahrt über die Masurischen Seen, die untereinander durch Kanäle verbunden sind und Sie erreichen Nikolaiken, heute einer der schönsten Ferienorte Masurens, den Sie mit Ihrem Reiseleiter vom Schiffsanleger aus zu Fuß erkunden. Abendessen und Übernachtung in Nikolaiken.
5. Tag: Masurenrundfahrt
Heute geht es auf eine Rundfahrt durch Masuren. Sie beginnen den Tag mit dem Besuch von Lötzen, der “Sommerhauptstadt” Masurens, die besonders malerisch zwischen dem Dargainen See und dem Löwentin See gelegen ist. Bei Steinort passieren Sie auf der Engstelle zwischen dem Dargainen- und dem Mauersee eine der schönsten Stellen in Masuren und sehen das frühere Gut der Familie von Lehndorff, dass sich allerdings zurzeit in einem sehr schlechten baulichen Zustand befindet. Nach einem kurzen Stopp in Rastenburg erreichen Sie Heilige Linde zu einer Besichtigung der imposanten Barockkirche. Sie erleben ein Anspiel der Orgel, die neben der guten Akustik wegen der vielen beweglichen Figuren nicht nur hörens- sondern auch sehenswert ist. Abendessen und Übernachtung in Nikolaiken.
6. Tag: Rominter Heide & Trakehnen
Sie verlassen Masuren nach Norden und passieren bei Goldap die polnisch-russische Grenze und erleben die Rominter Heide - eine einzigartige Landschaft im Südosten des nördlichen Ostpreußens. Unberührte Natur, eine Urwaldlandschaft mit romantischen Seen, kleinen Bächen und Biberbauten - Ihr Reiseleiter zeigt Ihnen die schönsten Plätze. Am Rande dieses Waldmassivs betreibt die russische Familie Sajac im ehemaligen Forsthaus Warnen ein kleines Gästehaus, hier werden Sie zur Mittagseinkehr erwartet. Anschließend besuchen Sie den Wysztiter See im heutigen Dreiländereck mit Litauen und Polen und kommen nach Trakehnen mit der einst weltberühmten Gestütsanlage. Leider gibt es dort heute keine Pferde mehr. Am Abend erreichen Sie Gumbinnen, einst das östlichste Verwaltungszentrum Deutschlands. Abendessen und Übernachtung in Gumbinnen.
7. Tag: Gumbinnen, Ragnit & Tilsit
Bei der Stadtführung in Gumbinnen sehen Sie natürlich den Gumbinner Elch, die Salzburger Kirche und das frühere Friedrichsgymnasium - eine der erfolgreichsten höheren Schulen des Vorkriegsdeutschland. Ostpreußen war bekannt für seinen Tilsiter Käse und auch heute wird hier wieder Käse produziert. In Ragnit können Sie sich bei einer  Verkostung im “€žDeutschen Haus” davon überzeugen. Am Nachmittag erreichen Sie Tilsit, die ”Stadt ohne Gleichen”, die Sie gleich bei einer ausführlichen Stadtrundfahrt kennen lernen. Sie beginnt mit einem Besuch im teilweise neu gestalteten Park Jakobsruh mit einem Spaziergang zum wiedererrichteten Königin-Luise-Denkmal. Anschließend geht es durch die alten Wohnviertel zum Schlossmühlenteich. Abschluss und Höhepunkt der Stadtführung ist jedoch ein gemeinsamer Spaziergang durch die Hohe Straße. An den überwiegend sehr schön restaurierten Jugendstilfassaden kann man die einstige Schönheit der Stadt an der Memel erahnen. Abendessen und Übernachtung in Tilsit.
8. Tag: Königsberg
Von Osten erreichen Sie heute Königsberg, das heutige Kaliningrad. Bei der Stadtrundfahrt besuchen Sie die erhaltenen Sehenswürdigkeiten wie den wiedererrichteten Königsberger Dom, die Luisenkirche oder den früheren Hansa-Platz mit dem ehemaligen Nordbahnhof und die erhaltenen Stadttore und Befestigungsanlagen wie das restaurierte Königstor und den Litauer Wall. Darüber hinaus erleben Sie eine sehr lebendige russische Großstadt voller Kontraste. Im “€žFischdorf” am Pregel werden Sie zum gemeinsamen Mittagessen erwartet. Danach erleben Sie bei einer Bootsfahrt auf dem Pregel den Königsberger Hafen, die Kneiphofinsel und die frühere Börse vom Wasser aus. Ein Höhepunkt ist der Besuch des Königsberger Doms mit einem Orgelkonzert. Abendessen und Übernachtung in Königsberg.
9. Tag: Samlandrundfahrt
Bei der heutigen Rundfahrt durch das Samland geht es zunächst vorbei an Fischhausen nach Pillau an der Ostsee. Die Hafenstadt hatte eine besondere Bedeutung für viele Ostpreußen im Winter 1945, als tausende Menschen von hier aus ihre Heimat für immer verlassen mussten. Heute gibt es in Pillau neben den historischen Bauten, Befestigungsanlagen und dem bekannten Leuchtturm eine große Kriegsgräbergedenkstätte, ein Ort der Besinnung und des Gedenkens an alle Opfer der vergangenen Kriege. Auf der Weiterfahrt durch das Samland besuchen Sie Palmnicken - hier wird im Tagebau der für Ostpreußen typische Bernstein gewonnen. An der ostpreußischen Steilküste besuchen Sie das Seebad Rauschen. Rauschen ist auch heute wieder ein schöner Ferienort mit einer belebten Promenade, vielen Hotels und Gästehäusern, urigen Kneipen und gemütlichen Straßencafés. Abendessen und Übernachtung in Königsberg.
10 Tag: Kurische Nehrung
Vorbei an Cranz geht es heute auf die Kurische Nehrung. Die ca. 100 km lange Landzunge trennt die Ostsee vom Kurischen Haff und ihre einzigartige Naturlandschaft ist durch die höchsten Wanderdünen Europas geprägt. Bei Rossitten besuchen Sie die Feldstation “€žFringilla” der ersten 1901 gegründeten Vogelwarte der Welt. Anschließend passieren Sie in der Mitte der Nehrung die Grenze nach Litauen und erreichen Nidden. Abendessen und Übernachtung in Nidden.
11. Tag: Nidden, Schwarzort & Klaipeda (Memel)
Nach dem Frühstück steht eine Ortsbesichtigung in Nidden zu Fuß auf dem Programm. Das ehemalige Fischerdorf am Kurischen Haff ist heute der wohl bekannteste Ferienort Litauens und die Perle der Kurischen Nehrung. Die einzigartige Natur zog in der Vergangenheit viele Künstler an. Einer der prominentesten Besucher war Thomas Mann, der sich hier ein Ferienhaus errichten ließ. Danach erreichen Sie den benachbarten Ferienort Schwarzort und besuchen eine der größten Kormorankolonien des Baltikums.  Anschließend unternehmen Sie einen Spaziergang über den Hexenberg. Die dort ausgestellten großen Holzskulpturen stellen Figuren aus der litauischen Sagenwelt dar. Mit der Fähre geht es dann nach Klaipeda. Hier unternehmen Sie einen Rundgang durch die hübsch renovierte Altstadt. Am Theaterplatz ist der Simon-Dach-Brunnen mit der Figur „Ännchens von Tharau” eines der beliebtesten Fotomotive der Stadt. Anschließend Einschiffung auf das Fährschiff der Reederei DFDS Seaways von Klaipeda nach Kiel. Abendessen und Übernachtung an Bord.
12. Tag: Auf See & Heimreise
Heute genießen Sie den Tag auf See, bevor Ihr Schiff am Nachmittag gegen 17.00 Uhr Kiel erreicht. Anschließend Rückreise mit dem Bus mit Ausstiegen in Kiel, Elmshorn, Hamburg und Hannover.

- Programmänderungen vorbehalten -

 Leistungen:

Preis:   p.P. EUR 1.399,-    EZ Zuschlag Hotels EUR 240,-     Zuschlag 2-er-Außenkabine p.P.: EUR  25,-
Zuschlag Einzelkabine innen: EUR 140,-         Zuschlag  Einzelkabine außen: EUR 170,-              Bearbeitung elektronisches Visum: EUR 15,-

Anmeldung auch bei Dieter Wenskat, Horstheider Weg 17, 25365 Sparrieshoop, Tel. 04121-85501      E-Mail: dieter.wenskat@gmx.de

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Reisen in die alte Heimat
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